Steckbrief: Pablo Ruiz Picasso

Der zu so großer Berühmtheit gelangte Pablo Ruiz Picasso wurde im Oktober 1881 in Spanien geboren. Er war Zeit seines Lebens Maler, Grafiker und Bildhauer. Sein Werk wird auf rund 50.000 Exemplare geschätzt, wobei Gemälde und Grafiken, Zeichnungen und Keramiken in unterschiedlicher Form enthalten sind. Die Vielzahl der künstlerischen Ausdrucksformen kommt in seinen Werken stets ausgezeichnet zur Geltung und die Kunstliebhaber von überall auf der Welt sind noch heute begeistert von der Vielseitigkeit des Künstlers. Zu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn gab es seine Blaue und seine Rosa Periode, worüber man ausführlich auch im Netz lesen kann.

Zwei seiner Werke haben nicht nur außerordentliche Berühmtheit erlangt, sie sind auch zum Schlüsselbild der Klassischen Moderne avanciert und haben die Kunstforschungen des 20. Jahrhunderts herausgefordert. Ebenfalls sehr berühmt wurde seine „Friedenstaube“, die seit ihrer Entstehung 1949 für den Pariser Weltfriedenskongress das Friedenssymbol auf der ganzen Welt wurde.

Als einziger Künstler des 20. Jahrhunderts wurden ihm schon zu seinen Lebzeiten zwei Museen gewidmet, das Museu Picasso in Barcelona und das Musee Picasso in Antibes.

Der Vater Pablo Picassos war Maler und Lehrer an einer Kunstgewerbeschule sowie Konservator eines kleinen Museums. Pablo hatte zwei kleinere Schwestern. Schon mit 7 Jahren begann er zu malen, bereits mit 9 schuf er das erste von ihm bekannte Ölbild „Picador“. Mit 10 Jahren begann er an der Schule der Bildenden Künste zu lernen. Diese frühen Werke waren mit „P. Ruiz“ signiert.

Picasso wurde mit 14 Jahren an der Kunstakademie aufgenommen, und bekam bald darauf vom Vater sein erstes Atelier eingerichtet. Auch an der Königlichen Akademie von San Fernando studierte er kurz, bevor er das Institut verließ, weil ihm die Lehrmethoden nicht gefielen. 1898 signierte er ein Selbstporträt zum ersten Mal mit „P.Picasso“. Ab 1901 kehrte er nach Madrid zurück, wo seine Blaue Periode begann. Er änderte seinen Wohnort häufig, 1905 begann die Rosa Periode. Das Verschwinden der berühmten „Mona Lisa“ zwischen 1911 und 1914 wurde zeitweilig Picasso und seinen Freunden angelastet. Er war verheiratet und hatte mehrere Liebschaften gleichzeitig, aus denen auch teilweise Kinder entstammten. 1973 starb er in seinem Haus in Mougins.

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